Termine

Fortbildungen und Veranstaltungen für Ehrenamtliche Helfer

Do, 05. Juli 18
18 bis 20 Uhr

Stammtisch für alle Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe Fürth

Ort: Veranstaltungsraum im Sozialen Zentrum, Hirschenstraße 37

Es wird diesmal vor allem Zeit und Raum zum Austausch und zur Vernetzung geben. Außerdem natürlich auch wieder aktuelle Informationen von unserer Seite, aus den Einrichtungen und rund um das Thema Flüchtlingshilfe.

Das Ganze wie bewährt, bei Getränken und kleinen Häppchen.

Kontakt: Andrea Baumann, Freiwilligenzentrum,
Telefon (09 11) 2 17 47 82, E-Mail: fluechtlingshilfe-fuerth@iska-nuernberg.de

Mittwoch, 11.Juli 2018
15.30 -17:00 Uhr
nächstes Treffen der Gruppe "Zimmer frei"?
Hilfe bei der Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge
siehe auch ...
Ort: Freiwilligenzentrum Fürth

Kontakt: Andrea Baumann, Freiwilligenzentrum,
Telefon (09 11) 2 17 47 82, E-Mail: fluechtlingshilfe-fuerth@iska-nuernberg.de

13. – 15. Juli 2018 AFGHANISTAN IS NOT SAFE!

ERSTE BAYERNWEITE AFGHANISTAN KONFERENZ

im Bellevue di Monaco, Müllerstr. 2-6, München

Infos unter: https://afghanistan.not-safe.de/

Mittwoch, den 18. Juli
18 Uhr
1405 Kerzen für 1405 Tote

FBei der Flucht über das Mittelmeer sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) seit Anfang des Jahres mindestens 1.405 Menschen gestorben. In einer Aktion des Evang.-Luth. Dekanats Fürth wird für jeden toten Menschen eine Kerze angezündet. Dazu Dekan Jörg Sichelstiel: „Die Debatte um Asyl und Flüchtlinge ist emotional aufgeheizt, Flüchtende werden nur noch als Bedrohung wahrgenommen. Es sterben aber täglich Menschen, die nach Europa kommen wollen. Mit der Kerzenaktion soll dieser Menschen gedacht werden, in Stille ist dafür Raum. Es soll keine Diskussion geben, keine Stellungnahmen, sondern einfach ein Anteilnehmen. Jede und jeder ist dazu eingeladen.“

Der Beginn ist um 18 Uhr am Mittwoch, den 18. Juli, in der Altstadtkirche St. Michael in Fürth.

Ort: Kirche St. Michael, Kirchenplatz, 90762 Fürth
Kontakt: Jörg Sichelstiel, Dekan, 0911 / 76 66 49 0, joerg.sichelstiel@elkb.de

Montag, 23. Juli 2018,
17:00 – 19:00 Uhr

Podiumsdiskussion

Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung – Chancen für die oberfränkische Wirtschaft

in der Aula des Berufsschulzentrums Forchheim, Fritz-Hoffmann-Str. 3, 91301 Forchheim

Ende Juli beenden an der Berufsschule Forchheim wiederum drei Berufsintegrationsklassen ihre schulische Ausbildung mit dem deutschen Mittelschulabschluss. Die jungen Menschen – Flüchtlinge aus allen Krisenländern – haben dann innerhalb von zwei bzw. drei Jahren nicht nur eine Ihnen ursprünglich völlig fremde Sprache soweit erlernt, dass sie gut verstehen und sich ebenso gut verständigen können, sondern auch in anderen Fächern wie beispielsweise Mathematik sich gute Grundkenntnisse erworben. Etliche von ihnen hatten erstmals in Deutschland überhaupt die Chance, eine Schule zu besuchen!

Alle Schüler und Schülerinnen haben im Laufe der beiden letzten Jahre mehrere Berufspraktika absolviert. Die allermeisten haben sich dabei bestens bewährt, so dass die Praktikumsbetriebe ihnen Ausbildungsplätze angeboten haben.

Das Netzwerk Asyl Forchheim, das diese jungen Menschen auf ihren bisherigen Weg begleitete, sieht nun aber mit Sorgen, dass die Absolventen völlig unterschiedliche Perspektiven haben – abhängig von dem Land, aus dem sie kommen. Nicht ihr Engagement, ihre Integrationsbereitschaft und die von ihnen unternommenen Anstrengungen zählen, lediglich das Herkunftsland und damit eine vermeintliche „Bleibeperspektive“ sollen nun wegweisend für die Zukunft dieser Menschen sein!

Auf der anderen Seite beklagen Handwerks-und Industriebetriebe, insbesondere aber das Hotel-und Gaststättengewerbe, einen großen Bedarf an Fachkräften. Gerne würden sie Flüchtlinge als Auszubildende nehmen, die sich im Rahmen eines Praktikums bewährt haben. Sie können nicht verstehen, dass trotz abgeschlossener Lehrverträge in Bayern, insbesondere aber in Oberfranken, seitens der Behörde diesen potentiellen Auszubildenden die Beschäftigungsaufnahme versagt wird. Während in anderen Regionen die bundesweit gültige Regelung 3 + 2 zur Anwendung kommt, weicht Bayern aus rational nicht nachvollziehbaren Gründen hiervon ab.

Als Folge davon beklagen viele Betriebe einen Mangel an Fachkräften, der letztlich sogar dazu führt, dass Aufträge mangels Kapazitäten nicht mehr angenommen werden können. Viele zusätzliche „Ruhetage“ bei Hotels und Gaststätten sind einzig und allein auf akutem Personalmangel zurückzuführen!

Faktisch gehen hierdurch den Betrieben Einnahmen verloren, und damit auch den Kommunen und dem Staat, dem logischerweise die Steuern auf diese Einnahmen entgehen!

Das Netzwerk und der Runde Tisch Asyl Forchheim gehen nun bewusst an die Öffentlichkeit. In einer Podiumsdiskussion am Montag, dem 23. Juli 2018, 17:00 Uhr diskutiert die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, Anette Kramme, in der Berufsschule Forchheim mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Handwerk, Industrie sowie Hotel-und Gaststättengewerbe die Situation. Im Rahmen eines Faktenchecks berichten hierbei auch Betriebe über ihre Situation und ihre Erfahrungen, die sie sowohl mit Flüchtlingen selbst als auch mit bürokratischen Hürden gemacht haben.

Die Veranstaltung moderiert die Redakteurin des Bayerischen Rundfunks Eleonore Birkenstock.

Montag, 17.9.
16:00
nächstes Treffen der Gruppe "Zimmer frei"?
Hilfe bei der Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge
siehe auch ...
Ort: Freiwilligenzentrum Fürth

Kontakt: Andrea Baumann, Freiwilligenzentrum,
Telefon (09 11) 2 17 47 82, E-Mail: fluechtlingshilfe-fuerth@iska-nuernberg.de

Fortbildungen und Veranstaltungen in der Flüchtlingshilfe (Nürnberg)

Umfangreiche Liste mit Fortbildungen und Veranstaltungen in der Flüchtlingshilfe
zusammengestellt von der Stadt Nürnberg zu allen Aspekten der Flüchtlingshilfe (lokal, regional und überregional).

Mehr unter: https://www.nuernberg.de/imperia/md/sozialreferat/dokumente/engagement/asyl_fortbildungsliste.pdf